Alter Kindergarten
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Alter Kindergarten hilft Familie im Kosovo

Hilfe-für-Leila

„Die Fotos, die Peter Kuhlemann uns von der Familie Berisha gezeigt hat, haben uns völlig entsetzt,“ berichtet die Leiterin des Alten Kindergartens (DRK) Gisela Wieskus, immer noch bestürzt über die jetzige katastrophale Lebenssituation der Familie im Kosovo.
Die kleine Leila, die Tochter der Familie, wurde seit April letzten Jahres im Alten Kindergarten betreut, sie fing gerade an, Deutsch zu lernen. Dann kam im Februar der schreckliche Tag der Abschiebung.
Peter Kuhlemann, ein Freund der Familie, besuchte jetzt das Team des Kindergartens, um noch einmal ausführlich über seine Eindrücke bei seinem kürzlich erfolgten Besuch im Kosovo zu berichten.
„ Es ist unvorstellbar, und nur schwer zu ertragen, in welchen Verhältnissen die Familie nun leben muss. Das völlig feuchte und undichte Haus kann man eigentlich nur als Bruchbude bezeichnen, in der man nicht einmal mehr ein Schaf unterstellen würde. Auch die Tatsache, dass das dortige Leben ein Leben vom Müll bedeutet, ist erschreckend. Wenn man die netten Eltern und die aufgeschlossenen fröhlichen Kinder hier in Nottuln hat kennen lernen dürfen, fällt es sehr schwer, das Schicksal der Familie zu ertragen“, wird die tiefe Betroffenheit der Mitarbeiterinnen und Eltern des Kindergartens deutlich. Deshalb ist klar, dass auch von Seiten des Kindergartens Hilfe organisiert wird.  Beim Tag der offenen Tür konnte schon mal durch den Verkauf von selbstgebackenen Waffeln eine Summe von 88 € erzielt werden, diese wurde nun durch Spenden auf 333 € aufgestockt. Peter Kuhlemann wird schon bald wieder in den Kosovo fliegen, um vor Ort auch unter anderem mit diesem Geld der Familie mit dem Nötigsten zu helfen. Angedacht ist der Kauf von zwei Fahrrädern, damit sie so weiträumiger nach verwertbaren Gegenständen  suchen können, um diese dann auf Märkten zu veräußern. Es geht darum, der Familie Hilfen zur Selbsthilfe zu geben. „Wir werden weitere Aktionen – auch mit den Kindern - planen, um Geld für Leilas Familie zu sammeln“, ist sich das Team einig.